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Alles für den Klimaschutz

Zum Artikel „Durchstarten für mehr Klimaschutz“ vom 29.  Januar

Nach dem Niedergang der seither in der Seegrasspinnerei ansässigen Energieagentur Landkreis Esslingen werden dem Klima nun Beine gemacht. Es soll das größte Comeback seit Lazarus werden. Im ersten Schritt hat sich das Landrats- amt (LRA) eine eigene dreiköpfige Stabstelle für Klimaschutz eingerichtet, die für drei Jahre vom Wirtschaftsministerium gefördert wird. Folgen soll nun die Klimaschutz- agentur Landkreis Esslingen gGmbH (Klischa) die vom Kreis, den Großen Kreisstädten und den beteiligten Kommunen mit 350 000 Euro im ersten Jahr ausgestattet wird und zunächst aus Geschäftsführer und zwei weiteren Mitarbeitern - später bis zu zehn - bestehen soll.

Die Großen Kreisstädte behalten ihre eigenen Klimaschutzmanager bei, die zukünftig eng, wie auch die Stabstelle des LRA, mit der Klischa zusammenarbeiten sollen. Die kleinen Kommunen beteiligen sich an der Klischa über einen von ihnen selbst finanzierten Klimaschutzverein, der ebenfalls einen Geschäftsführer für die enge Zusammenarbeit bekommen soll.

Die Mitgliedskommunen mussten zustimmen, bezahlte Klimaschutz-Dienstleistungen von der Klimaschutzagentur in Anspruch nehmen. Nichtmitglieder im Klimaschutzverein dürfen ebenfalls bezahlte Dienstleitungen der Klischa in Anspruch nehmen, werden aber zweitrangig bedient und bekommen keine kostenlosen Prospekte. In Summe ist der Landkreis Esslingen somit perfekt und unkompliziert im Kampf gegen den Klimawandel aufgestellt.

Heinz Rolf Vogel, Gemeinderat, Oberboihingen

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