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Als der neue Wanderparkplatz zum Müll ablagern missbraucht wurde

Foto: Jean-Luc Jacques
Foto: Jean-Luc Jacques

Lenningen. Vor genau 50 Jahren war im Teckboten Folgendes zu lesen: Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Landesstraße 1255 im Bereich der Hochwangsteige, die sich seitdem als eine der schönsten und am besten zu fahrenden Albsteigen in unserem Raum präsentiert, ist am oberen Ende ein Wanderparkplatz geschaffen worden. Der neue Parkplatz hat eine reizvolle Lage und eignet sich ausge zeichnet zu Wanderungen am Albkamm entlang in südwestlicher oder nordwestlicher Richtung. Auf dem mit einem Belag versehenen Teil können vorerst etwa 20 Pkw abgestellt werden. Der zum Tal hin dahinter liegende Auffüllplatz für Bauaushub wurde von der Gemeinde Oberlenningen eingezäunt und bepflanzt, damit er ein sauberes Bild in der Landschaft bietet. Später, wenn sich die abgelagerte Erde einmal genügend gesetzt hat, wird man den Parkplatz auch auf diesen Teil des aufgefüllten Geländes ausdehnen können.“

Es gibt Schattenseiten der idyllischen, aber auch abgeschiedenen Lage: „Leider benützen manche Leute, die offenbar keinen Sinn für die Erhaltung der Schönheit der Landschaft haben, die günstige Gelegenheit immer wieder zum wilden Ablagern von Müll. Beobachtungen haben ergeben, daß es sich meist um Auswärtige handelt, die Müll mit dem Pkw anfahren und diesen in einem, ihnen günstig erscheinen den Augenblick den Abhang hinunterzuwerfen.“

Den Platz gibt es heute immer noch, allerdings ist er total zugewachsen und dient eher als Wendemöglichkeit. Allerdings scheint sich das Umweltbewusstsein der Autofahrer verbessert zu haben: Die Müllproblematik ist aktuell kein Thema.

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