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Als Nächstes: nicht Ü-70 impfen

Zur Berichterstattung über die Corona-Impfung

Als Ü-70er meine ich diese Forderung - als Nächstes nicht Ü-70 impfen! - nicht zynisch; denn welcher Ältere wollte nicht auch noch gerne länger leben?

Selbstverständlich brauchen medizinisches und Pflege-Personal sowie Pflegebedürftige und Schwerkranke (unabhängig vom Alter) zuerst die Impfangebote. Altersheimbesuche sind danach wieder eher möglich.

Leider beschneiden die Politiker seit Monaten durch Schließungen von „KiGas“ und Schulen die Zukunft unserer U-6- wie U-11-Kinder und deren junger Eltern. Sie verlagern das Problem damit in die vier Wände: Fehlende Sozialkontakte und ungeeignete Lernmöglichkeiten sind fatal! Eltern können so nicht geordnet ihren Berufen nachgehen, Schüler so nicht optimal sozial und schulisch lernen.

Hier braucht es eine grundsätzliche Lösung, denn die Jungen sind die Zukunft unserer Gesellschaft.

Als Nächstes sollten meines Erachtens junge Eltern sowie Erzieherinnen und Pädagogen durch Impfungen vor Covid-19 geschützt werden!

Die Kinder könnten dann wieder in „KiGa“ und Schule gehen, ohne die geimpften Erwachsenen zu gefährden. Kleine Kinder verkraften eine Virus-Infektion meines Wissens nämlich besser und müssen nicht vordringlich immunisiert werden. Junge, geimpfte Eltern könnten wiederum arbeiten gehen und ihre Kinder wieder sorgloser umarmen.

Also: Wechsel der Prioritäten bei den Impfungen (als Impf-Angebot).

a.1) Medizin- und Pflegepersonal; a.2) Pflegebedürftige sowie Schwerkranke jeden Alters; b.1) Erzieherinnen und Pädagogen; b.2) Eltern von Kleinkindern; c.1) wie bisher nach Jahrgangsstufen Ü-70 bis Ü-10. Zukunftssicherung mit Konzept?

Dr. Peter Leusing, Weilheim

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