Unzugeordnete Artikel

Am „Sirnauer Ohr“ brummt nicht nur der Verkehr

Gebhard Räcke vom Grünflächenamt, Staatssekretärin Elke Zimmer und Bürgermeister Hans-Georg-Sigel (rechts) enthüllen die Tafel.
Gebhard Räcke vom Grünflächenamt, Staatssekretärin Elke Zimmer und Bürgermeister Hans-Georg-Sigel (rechts) enthüllen die Tafel.

Esslingen. Das Land Baden-Würt­temberg hat die ökologisch neu gestaltete Fläche zwischen der B 10 und dem Möbelhaus Rieger am „Sirnauer Ohr“ mit der „Goldenen Wildbiene“ ausgezeichnet. Die etwa 11  000 Quadratmeter große Fläche sei auf vorbildliche Art in eine insektenfreundliche Grünfläche umgewandelt worden, lobte Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium, bei der Einweihung der neuen Hinweistafel auf der Sirnauer Brücke. Eine Maßnahme hin zu mehr Insektenfreundlichkeit war die Schaffung einer Nistwand für Wildbienen. In den Löchern im Erdreich der Böschung würden die Insekten beste Bedingungen für ihren Nachwuchs vorfinden. Außerdem wurden auf verschiedenen Teilbereichen der Grünfläche Wiesenpflanzen wie Wilde Möhre oder Margeriten eingepflanzt. Eine Stammpyramide aus Totholz soll weitere Zufluchts- und Nistmöglichkeiten für Insekten schaffen. Außerdem müsse die Fläche nun nicht mehr gemulcht, sondern könne gemäht werden. Im Rathaus erhofft man sich davon nun eine Signalwirkung, auch für Firmen in der Umgebung. Zumal die Kosten für das neue „Sirnauer Ohr“ mit 6000 Euro sehr überschaubar wären.Simone Weiß


Anzeige