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„An der Grenze des Erträglichen“

Parteien Der Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich sprach auf dem Neujahrstreffen der Notzinger CDU.

Notzingen. Zum Neujahrstreff des CDU-Gemeindeverbandes Notzingen begrüßte der erste Vorsitzende Herbert Hiller neben Bürgermeister Sven Haumacher auch den Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich. Nach einem Rückblick ging es um das ereignisreiche neue Jahr. Neben dem Europäischen Parlament würden in Baden-Württemberg Kreistage, Gemeinderäte, Bezirksbeiräte und Ortschaftsräte gewählt, so Hiller. In Notzingen stünde darüber hinaus die Bürgermeisterwahl an.

Michael Hennrich nutzte seinen Besuch, um über die Lage in Berlin zu berichten. Für den Bundestagsabgeordneten war 2018 ein turbulentes Jahr. Schon die Koalitionsverhandlungen und die Kabinettsbildungen seien nicht einfach gewesen. Dass aber ein kleiner Punkt im Migrationsplan von Innenminister Seehofer zu einem bis an die Grenzen des Erträglichen gehenden Streits der Schwesterparteien führen konnte und mit dem Fall Maaßen endete, sei mehr als bedauerlich gewesen. Das Ergebnis daraus hätte die CDU bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen gespürt. Dass Angela Merkel daraus Konsequenzen gezogen habe und den Parteivorsitz nicht mehr beanspruche, sei aus seiner Sicht richtig. Er sieht in der momentanen Konstellation eine gute Chance für einen Neuanfang und die Zusammenführung der verschiedenen Flügel innerhalb der CDU. pm


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