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Andere Anwohner profitieren auch

Zum Artikel „Drohende Klage bremst Foodtrucks aus“ vom 5.  April

Vor einiger Zeit haben die Kirchheimer Stadtverwaltung und die Mehrheit des Gemeinderates beschlossen, dass in der Paradies- und Teilen der Stuttgarter Straße die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert wird. Zusätzlich wurde ein Großteil des Kirchheimer Stadtgebiets für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt. Diese Maßnahmen werden offiziell mit Lärmschutz begründet.

Auf dem Rollschuhplatz in Kirchheim ist die Zahl der Veranstaltungen kontinuierlich gestiegen. Entsprechend hat auch die Lärmentwicklung zugenommen. Nicht nur die unmittelbaren Anwohner des Rollschuhplatzes sind davon betroffen. Teilweise ist der Lärm bis tief in die Nacht hinein weit über das Veranstaltungsgelände hinaus zu hören. Jetzt haben die Anwohner des Rollschuhplatzes die Bremse gezogen. Sie wollen schlichtweg eine Lärmreduzierung.

Davon profitieren auch die Anwohner an den Zufahrtswegen, etwa Alleen-, Paradies- oder Stuttgarter Straße, da nun weniger Autos zu der jetzt geringeren Zahl an Veranstaltungen in die Innenstadt fahren. Daher liegen die rund um den Rollschuhplatz lebenden Bürgerinnen und Bürger auf einer Linie mit der Kirchheimer Stadtverwaltung und der Mehrheit des Gemeinderats in Sachen Lärmschutz.

Christoph Kullen, Kirchheim

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