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Angst auf dem Radweg fährt mit

Zum Artikel „Radwege sorgen für mehr Lärm“ vom 22. Juni

Auch ich und meine Familie sind der Meinung, dass dieser Radweg eine Fehlplanung ist. Bei den Wendlinger Bürgern ist dies angefangen von der sogenannten Bremskurve bis hin zu dem neuen Radweg eine Lachnummer. In den Ort kann weiter gerast werden - wir Anwohner hatten anlässlich der Infoveranstaltung der geplanten Baumaßnahmen hier wohl eine andere Vorstellung wie die Verwaltung. Tempo 30 gibt es nur tagsüber, sobald der Verkehr nachlässt, wird in und aus dem Ort gerast wie früher, aber das sehen die Anwohner ja laut Ortsvorsteher Kik subjektiv.

Auf Radfahrer wird überhaupt keine Rücksicht genommen - selbst ich als Erwachsener habe Angst, diesen Radweg zu benutzen - und auf meine Kinder schon gar nicht. Ich frage ernstlich alle, die dies abgesegnet haben, ob sie ihre Kinder hier auf dem Radweg fahren lassen, und keine Angst haben, dass was passiert. War von den Kollegen vom technischen Rathaus schon mal jemand vor Ort, wenn behauptet wird, mit den verschwenkten Radwegen gibt es weitaus weniger Probleme - im Gegenteil, diese Probleme wurden größer.

Diese Radweg-Markierungen sind eine Zumutung. Ohne dass diese auf Höhe et cetera - wie von der Verwaltung zugesagt - überprüft wurden, wird weiter von der Stadt behauptet, dass unter Betrieb das Überfahren geräuschärmer wird. Es geht überhaupt nicht um das Überfahren dieser Streifen, sondern um das „auf“ den Markierungen fahren, was an manchen Stellen unvermeidbar ist. Das ist eine unerträgliche Lärmbelästigung, man kann sich nicht mehr im Garten aufhalten, kein Fenster mehr öffnen, ohne diese Klappergeräusche zu hören. Was uns wundert - man hört nur Klagen über diesen Radweg, etwa „lebensgefährlich“ et cetera. Warum schreiben diese Leute nicht auch Leserbriefe und schimpfen nur hintenherum?

Stavros Pavlidis, Kirchheim

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