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Auf dem linken Auge blind?

Zur Berichterstattung über den G 20-Gipfel

Massivste Krawalle in Hamburg, aber die kriminellen Gewalttäter „können gar nicht links sein, da die Linken Gewalt ablehnen“, so der Vize-Parteichef der SPD, Ralf Stegner.

Während der Kampf gegen „rechts“ in Deutschland allgegenwärtig ist und auch aus dem Familienministerium seit Jahren massiv finanziert wird, wird der Linksextremismus weitestgehend verharmlost, obwohl linksextreme Gewaltbereitschaft und Misstrauen gegen Staat und Gesellschaft weit verbreitet sind.

Was lernen wir aus den G 20-Krawallen in Hamburg? Auf Hochtouren, aber mit mäßigem Erfolg läuft die Aufarbeitung und Suche nach den Schuldigen, obwohl die Kommandozentralen bekannt sind.

Was aber lernen wir von den Bayern? Ein Grundsatz des ehemaligen Innenministers Günther Beckstein lautete: „Kein Haus in Bayern darf länger als 24 Stunden besetzt sein.“ Zitat: Sicherheitskräfte müssen konsequent sein und null Toleranz zeigen, um Gewalt sofort zu verhindern. Selbiges müsste auch bundesweit gelten.

Dass linksextreme Einstellungen so verharmlost werden, ist ein „Erfolg“ der linken Ideologen, die sich in den Institutionen festgesetzt haben. Aber auch die evangelische Kirche steuert leider ihren Beitrag zur Verharmlosung bei. Alles was nach national „riecht“ - und hier sind leider auch Teile der CDU und CSU beteiligt -, wird pauschal abgelehnt.

Das aktuelle Misstrauen weiter Teile der Bevölkerung gegen die etablierten Parteien hängt gewiss damit zusammen, dass die Meinung des „Souveräns“, also des Wählers, von den Parteien oft nicht mehr vertreten wird. Außerdem ist das wohl auch das Resultat der ständigen Bevormundungen durch die EU, die die Bürger und Bürgerinnen beklagen.

Franz Pfeffer, Dettingen

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