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Auf der Suche nach Orientierung

Basketball Der VfL erhofft sich heute Abend gegen Böblingen Aufschluss darüber, wo man in der Oberliga wirklich steht.

Nach der knappen Heimniederlage im Oktober gegen Ulm nehmen die Basketballer des VfL neuen Anlauf.Foto: Markus Brändli
Nach der knappen Heimniederlage im Oktober gegen Ulm nehmen die Basketballer des VfL neuen Anlauf.Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Zeigen, was man wirklich kann - Nach zwei Niederlagen in Folge ist dies heute Abend das Ziel der Oberliga-Basketballer des VfL Kirchheim. Gegner im Heimspiel in der Sporthalle Stadtmitte ist ab 19 Uhr die SV Böblingen.

75:79, 85:90 - nackte Zahlen und knappe Niederlagen gegen die starken Teams aus Ulm und Nürtingen. Eine Krise will sich bei den Kirchheimern keiner einreden lassen. Spätestens heute Abend nach dem Spiel gegen den Tabellenvierten aus Böblingen wird man wissen, wo der VfL in dieser Liga wirklich steht. Der Kader ist fast komplett, nur Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt ist nach der hektischen Anfangsphase in der ProA im wohlverdienten Urlaub. Coach Miguel Rodriguez, der weiter im Krankenstand ist, wird von Labinot Haziri vertreten.

Beim Gast aus Böblingen ist ein Ex-Kirchheimer der Topscorer: Marco Bjelosevic war im Juni 2013 Teil der U16, die in Augsburg an der JBBL-Qualifikation scheiterte. Zum selben Team gehörten damals Tim Schmauder und Tim Auerbach. Bjelosevic stand bei den Böblingern in dieser Saison fünfmal im Kader, erzielte dabei 102 Punkte. Es liegt an den Guards des VfL, ihn unter Kontrolle zu behalten. Interessanter Direkt-Vergleich: In Nürtingen gelangen Bjelosevic nur 14 Punkte, seine Mannschaft gewann aber mit 91:81 - im Gegensatz zum VfL vergangene Woche.

Ebenfalls eine VfL-Vergangenheit hat Arber Shabani, der 2015 als Topscorer der Oberliga von Böblingen nach Kirchheim kam und unter Coach Bekim Kukiqi die Meisterschaft feierte. In den letzten beiden Jahren war er in der Bezirks- und Landesliga unterwegs, und bisher nur bei zwei Spielen dabei mit 5,5 Punkte im Schnitt.

Beim VfL hofft man, dass die Abwehr wieder besser funktioniert. Abteilungsleiter Marco Wanzke: „Noch einmal 90 Punkte dürfen wir nicht zulassen.“ Ansonsten blickt er nach vorne: „Dieses Spiel ist ein Gradmesser für die anstehenden Spiele gegen die besten Teams aus der Liga, Ulm, Elchingen und Urspring.“ut

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: J. Auerbach, T. Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Wanzke, Weßelborg

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