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Auf gefährliche Wörter achten

„Achte auf gefährliche Wörter“ - Timothy Snyder, US-amerikanischer Historiker. Mir fällt immer häufiger auf, dass gewisse „gefährliche Wörter“ (wie zum Beispiel kürzlich von Stefan Kromer) hier in Teckboten-Leserbriefen verwendet werden.

Es handelt sich um Begriffe, die entweder in naiver Unwissenheit oder aus bewusstem Kalkül benutzt werden. Wortkonstrukte wie zum Beispiel Altparteien, Systemparteien oder Lügenpresse stammen allesamt aus dem NS-Jargon der Weimarer Zeit.

Ich warne eindringlich vor deren leichtfertiger Verwendung. So wird unsere Alltagssprache schleichend mit den Begriffen des Faschismus angereichert.

Nicht von ungefähr wird im Sinne eines offenen demokratischen Diskurses immer wieder eine gewisse notwendige politische Korrektheit angemahnt.

Michael Olpp, Kirchheim

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