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Aufbau Ost

Zum Artikel „Daimler glaubt an Russland“ vom 4. April

Für mich Grund zur Freude: positive Nachricht im Verhältnis zu Russland! Offenkundig sind die Beziehungen zu unserem europäischen(!) Nachbarn deutlich besser, als es unsinnige Sanktionen - und so manche Darstellung in den Medien - vermitteln (wollen). Trotz aller Unkenrufe erreichten die wirtschaftlichen Beziehungen in den vergangenen Jahren zweistellige Werte! Die Zeiten der Sowjetunion sind Vergangenheit - und so könnten alte Beziehungen der ostdeutschen Bundesländer zu Russland wieder aktiviert werden - zum Aufbau Ost! Das sollte von der Bundesregierung nachhaltig gefördert werden, anstatt EU-Fördergelder anzustreben!

Die verbesserten wirtschaftlichen Beziehungen sind das eine. Das wichtigere, politische - und friedliche - Miteinander, das andere. Völlig in Vergessenheit geraten sind wohl einstige Bestrebungen, Russland zu einem EU-Mitgliedsstaat werden zu lassen. Donald Trump sei es gedankt: Spätestens seit seinem Auftreten dürfte klar sein, dass die USA keinerlei Interesse an einem starken und geeinten Europa haben und eher per Sanktionen (Gaslieferungen) das Gegenteil erreichen wollen. Hinzu kommt, dass die Weltmacht USA über die NATO Einfluss auf immens steigende Militärausgaben - und militärische Einsätze - nimmt, im ureigensten Interesse. Vielleicht sind die im Artikel genannten Autobauer BMW, Daimler, Opel und VW Wegbegleiter für andere Unternehmen! Jörg Schreiber vom Unternehmensverband AEB (Assoziation des Europäischen Business) warnt vor Negativschlagzeilen nicht ausgelasteter Produktionsanlagen! Wo bitte gibt es die nicht? So arg weit braucht man in Europa auch nicht zu laufen! Der Verband berichtet, dass Tausende Firmen Geschäfte mit Russland als „starke Brücke“ nutzen. Für 2018 wurde eine positive Bilanz gezogen. Gute Nachrichten!

Herbert Woyna, Bissingen

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