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Aufwand wird nicht honoriert

Zum Artikel „Rücksichtslose Autofahrer nerven“ vom 18. August

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Durch die Sanierung auf der B 465 in Owen wird der Verkehr von und nach Lenningen innerorts umgeleitet. Die offizielle Umleitung ist eher für den Schwerverkehr gedacht. Die Stadt Owen hat zum Wohl aller Verkehrsteilnehmer, die diesen Engpass passieren müssen, eine inoffizielle innerörtliche Verkehrsführung durchgeführt. Dazu wurden entlang der Strecke zum Teil Halteverbote errichtet. Die betroffenen Anwohner müssen ihre Autos in diesem Zeitraum an einer anderen, weiter entfernten Stelle parken. Dieser ganze Aufwand ist für die Autofahrer, die Owen nur passieren, gar nicht ersichtlich. Sie nervt die Baustelle, der kleine Umweg und dass sie nicht einfach wie gewohnt durchbrettern können. Rücksicht für die Anwohner - Fehlanzeige. Es wird über Gehwege gefahren, Tempo  30 ist nur eine Empfehlung, und die noch immer geltende Regel „rechts vor links“ wird komplett ignoriert. Was wäre, wenn Owen diese Umfahrung nicht so geregelt hätte und alle dann die offizielle Umleitung über die Alb nehmen müssten?

Die Anwohner der B 465 genießen am Abend die kurzfristige erholsame Ruhe. Immerhin fehlt auch der komplette Schwerlastverkehr.

Warum überlegt die Stadt Owen nicht, nach der Sanierung Tempo 30 innerorts auf der B 465 einzuführen und das Tempo über Blitzersäulen zu kontrollieren? In Reudern und Neckarhausen funktioniert es auch. Hier hat sich der Verkehrslärm erheblich reduziert.

Sollte dies einmal ein Thema im Gemeinderat sein, hoffen die Anwohner an der B 465 auf das Verständnis der derzeit betroffenen Owener.

Karsten Deuringer, Owen