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Ausgrenzung beenden

Zum Leserbrief „Mit dem Finger zeigen?“ vom 11. Februar

Die aus meiner Sicht höchst problematische Gleichsetzung der AfD und der Partei „Die Linke“, die dauernde Rede von den „extremistischen Rändern“ und das Beschwören von neuen „Weimarer Verhältnissen“ könnte in der politischen Konsequenz durch die Verengung des Spektrums koalitionsbereiter, demokratischer Parteien mittelfristig der AfD zu Regierungsbeteiligungen auf der Ebene der Bundesländer verhelfen - und sich damit als selbsterfüllende Prophezeiung erweisen. Ich fürchte, dass Thüringen vor allem in den östlichen Bundesländern - mittelfristig - kein Einzelfall bleiben wird, wenn die unsägliche Ausgrenzung nicht beendet wird.

Hans Dörr, Notzingen

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