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Bankgeschäfte über die App

Das sollte man beachten

BdB. Das Smartphone wird auch für Bankgeschäfte immer wichtiger: so kann man seine Bankgeschäfte nicht nur von zu Hause, sondern auch unterwegs schnell erledigen. Dabei sollten man aber einige Sicherheitsaspekte beachten, die sich speziell auf Bankgeschäfte mit dem Smartphone oder dem Tablet beziehen.

Was man im Mobile-Banking alles erledigen kann, ist teilweise vom Angebot oder der App der jeweiligen Bank abhängig. In der Regel kann man mindestens Überweisungen, Umbuchungen oder Wertpapierorders über das Mobile-Banking beauftragen, erklärt der Blog des Bundesverbands deutscher Banken und gibt Tipps:

1. Nur eigene Geräte und bekannte Netzwerke benutzen

Für die Sicherheit bei Bankgeschäften von unterwegs ist es wichtig, dass man nur eigene Geräte verwendet. Sollten man das Gerät nicht kennen – beispielsweise, weil es sich um das Tablet eines Bekannten handelt – und deswegen keine Informationen über seinen „Gesundheitszustand“ haben, sollte man dieses nicht für sensible Transaktionen wie Bankgeschäfte nutzen: Sie handeln sich unnötige Risiken ein. Ist es beispielsweise mit einer Schadsoftware infiziert, könnten Tastatureingaben oder Bildschirminhalte unbemerkt aufgezeichnet und an Dritte weitergeleitet werden.

Nach Möglichkeit sollte man keine öffentliche WLAN-Verbindungen nutzen, wenn man Bankgeschäfte unterwegs mit dem Mobilgerät erledigt, sondern stets die eigene mobile Datenverbindung. Ratsam ist es auch, die Bluetooth-Verbindung des Gerätes während der Nutzung der Banking-App ausgeschaltet zu lassen.

Wichtig ist auch, dass das Gerät ausreichend vor Schadsoftware geschützt wird. Abhängig vom Benutzerverhalten und dem Betriebssystem kann es daher ratsam sein, beispielsweise einen Virenscanner zu installieren.

2. Apps nur aus autorisierten App-Stores herunterladen

Für Bankgeschäfte kann man die Banking-App seiner Bank verwenden. Wichtig ist, dass Apps ausschließlich aus dem offiziellen App-Store herunterladen werden. Folgen Sie bitte keinen Angeboten zum Download aus fremden Quellen, etwa von Webseiten. Folgen Sie auch keinen Links, die Ihnen per E-Mail oder SMS zugeschickt wurden: Es besteht die Gefahr, sich eine infizierte App herunterzuladen. Zudem sollte man auf die Aktualität seiner Banking-App achten und regelmäßig neue Updates installieren (ebenfalls nur aus dem offiziellen App-Store).

3. Zugangsdaten schützen

Wenn man sich im Mobile-Banking anmeldet, wird man nach Zugangsdaten gefragt, um sich zu identifizieren. Diese können beispielsweise eine Persönliche Identifikationsnummer (PIN) oder ein Passwort in Kombination mit Ihrer Teilnehmernummer sein. In zahlreichen Apps kann die Anmeldung auch mithilfe biometrischer Merkmale erfolgen. Für die Anmeldung kann zusätzlich auch eine Transaktionsnummer (TAN) gefordert werden. Hier gibt es je nach Bank Unterschiede: Bei einigen Banken muss die TAN jedes Mal eingegeben werden, andere Banken bitten Sie hingegen nur alle 90 Tage um die Eingabe einer TAN bei der Anmeldung. „In jedem Fall gilt: Schützen Sie Ihre Zugangsdaten, die TAN sowie die für den TAN-Empfang erforderlichen Geräte vor unberechtigtem Zugriff“, so die Bankexperten.

„Speichern Sie niemals Ihre Zugangsdaten auf dem Mobilgerät ab, auch nicht als Foto oder in einem Adressbucheintrag. Diese Daten können nicht nur durch Entwendung des Gerätes, sondern auch digital ausgelesen werden.“

4. Nach Sitzung abmelden

Nach der Mobile-Banking-Sitzung sollte man diese beenden, indem Sie auf den „Logout“ oder „Abmelden“-Button klickt und nicht einfach nur die App schließen. 

5. Tageslimit für Überweisungen setzen

In den Sicherheitseinstellungen des Onlinebankings lässt sich in der Regel auch ein Tageslimit für Überweisungen festsetzen. Damit kann man festlegen, wie viel Geld maximal von einem Konto einmalig oder in einem bestimmten Zeitraum überwiesen werden kann.

6.Kontobewegungen im Blick behalten

Zu guter Letzt: Man sollte regelmäßig Umsätze sowie Konto- und Depotstand überprüfen. Sind alle Überweisungen, auch die vorgemerkten, von einem selbst veranlasst? Anderenfalls sollte man umgehend die Bank konsultieren. Zusätzlich kann man je nach Bank auch Benachrichtigungen aktivieren. Zur eigenen Sicherheit!

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