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Baustelle folgt auf Baustelle

Zum Artikel „Gegen uneinsichtige Autofahrer helfen nur Barrikaden“ vom 16. April

Natürlich kann ich Robert Häußler verstehen. Verbotene Wege fahren geht natürlich nicht. Aber Robert Häußler ist Owener und kennt sicherlich die Problematik.

Als Lenninger Autofahrer geht‘s frühmorgens am Owener Ortsschild von Brucken kommend schon los. Nichts geht mehr. Eine Blechlawine schiebt sich Richtung Adler-Kreuzung. Seit die dortige Ampel vor einigen Monaten erneuert und somit auch neu programmiert wurde, ist der Verkehrsfluss eine Katastrophe. Man steht in einer unendlich scheinenden Schlange, welche derzeit mit dutzenden Kipplastern des Albvorlandtunnels garniert ist. Dann behindern noch die Linksabbieger an der Adler-Kreuzung, die keine eigene Spur haben, zusätzlich den Verkehr. Von einer Neustrukturierung des Straßenbereichs im Hinblick auf den Abriss des Adler Gebäudes hört man auch nichts mehr.

Abends ist es das Gleiche. Von Kirchheim kommend geht ab der Teckhalle nichts mehr. Bis zur Adler-Kreuzung gibt es ein nicht enden wollendes Stop-and-go.

Ergo: In Owen läuft es schon nicht, wenn es keine Baustelle gibt - aber jetzt wurde eine Baustelle für eine Gasleitung eingerichtet.

Zugegeben: Die Ampelregelung ist gut - mit langen Grünphasen - aber trotzdem hat sich die Verkehrssituation noch verschlechtert. Man steht abends teilweise schon am Bahnübergang von der Gemeindeverbindungsstraße kommend und kann trotz grüner Ampel nicht auf die B 465 einfahren, da dort sich alles bis weit hinter die Teckhalle gestaut hat.

Lösungsansätze habe ich auch nicht. Ich kann die Autos nicht wegzaubern oder die Arbeitsplätze in andere Ortschaften verlegen - in den letzten Wochen häufen sich halt die Baustellen. Sobald eine Baustelle beendet ist, wird eine neue aufgemacht. Hoffen wir mal, dass diese Baustelle auch bald beendet ist, und dann wieder für eine Weile Ruhe herrscht.

Ralf Pantel, Lenningen

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