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Bestattungswald „vom Tisch“?

Zum Artikel „Diskussion über Bestattungsform“ vom 4. Februar

Mit Freude hat die Initiative „Nein zum geplanten überregionalen Bestattungswald auf dem Käppele“ den Vorstoß der Gemeinderatsfraktion SPD/Grüne aufgenommen, die Bestattungsformen hinsichtlich naturnaher Beisetzungen in den Fokus zu nehmen.

Bereits am 8. Juli 2020 haben wir 1172 Unterschriften an Bürgermeister Haußmann übergeben. So viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich damals binnen zwei Wochen gegen einen überregionalen Bestattungswald auf dem Käppele ausgesprochen.

Erfreulich ist, dass das Thema Rasengräber auch in die Überlegungen der Verwaltung mit einbezogen werden soll. Dies hatte die Initiative als Anregung aus der Bürgerschaft bereits damals vorgebracht. Bürgermeister Haußmann hat nun in der Gemeinderatssitzung vom 1. Febraur uns insoweit überrascht, dass nun das Büro Fischer, Landschaftsplaner, auf dem neuen Friedhof untersuchen soll, wo Rasengräber und Urnengräber an solitär stehenden Bäumen möglich sein könnten. Im Süden des neuen Friedhofs wurden bereits vor Jahren Baumgrundstücke für eine mögliche Erweiterung erworben. Hier könnten Urnengräber zum Beispiel auch an bestehenden Obstbäumen angelegt werden. Rasengräber würden sich auf künftig frei werdenden Flächen ohne Weiteres realisieren lassen. Dies alles für Dettinger Bürgerinnen und Bürger, was auch der erklärte Bürgerwille ist!

Damit wäre unserer Meinung nach der überregionale Bestattungswald auf dem Käppele „vom Tisch“!

Bärbel Weinacht, für die Initiative, Dettingen

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