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Bibelzitate unter Beschuss

Zum Artikel „Bibelzitate in S-Bahn stören Linke“ vom 19. Januar

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Die Auswirkungen der Pandemie sind enorm. Pflegekräfte sind am Anschlag, manche Menschen ringen um ihre wirtschaftliche Existenz und nicht wenige bedrückt die soziale Isolation. Wonach Menschen suchen, ist Halt und Hoffnung. Wer die Bibel liest, findet darin genau dies.

Dass ausgewählte Bibelworte auch öffentlich sichtbar sein dürfen, kann doch niemand stören. Außer: Die Linke/Piraten-Fraktion der Regionalversammlung. Sie setzt sich dafür ein, dass es ­keine Bibelzitate in S-Bahnen mehr geben sollte. Meiner Meinung nach wird hier unter dem ­Deckmantel der Neutralität versucht, die christliche Botschaft und deren Werte aus dem öffentlichen Raum zu verbannen. Doch damit nicht genug: Auf undifferenzierte Weise werden Menschen, die die Bibel als Wort Gottes verstehen, mit dem Begriff „Evangelikale“ abgewertet.

Eine Partei wie Die Linke, die sonst so sehr darauf achtet, dass in unserer Gesellschaft Minderheiten nicht diskriminiert werden, tut nun genau dies: Christen, für die die Bibel kostbar ist, werden als rückständige Gruppierung betitelt. Letzten Endes wird in dieser Auseinandersetzung nur eines deutlich: Die linke Ideologie will den christlichen Einfluss in unserer Gesellschaft eliminieren. Das ist fatal, denn gerade in einer Zeit, wie wir sie jetzt durchleben, gibt der Glaube genau das, was die Menschen brauchen, nämlich Halt und Hoffnung.

Günter Öhrlich, Kirchheim

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