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Blick über den Tellerrand

Ganzseitige Reportagen von Einzelpersonen, Rezeptabbildungen, aufgeblähte Berichte und Grafiken - das Sommerloch im Teckboten lässt grüßen. Da muss doch mehr drin sein! Liest man den Teckboten oder eine andere Tageszeitung, könnte man meinen, die Welt besteht aus den Meinungen der Politiker, den Gegenmeinungen dazu und lokalen Bekanntmachungen. Dazwischen gibt es aber viel mehr.

Wie wäre es, all jenen Raum zu bieten, die sich engagieren für eine gerechtere Welt, für Umwelt, Frieden und für die Zukunft. Für Leute, die über den Tellerrand blicken. Raum zum Beispiel für die Aktionen von Nicht-Regierungsorganisationen oder Naturschutzorganisationen zu mehr Gerechtigkeit, Erhalt der Artenvielfalt, Analysen politischer Zusammenhänge oder Bekanntmachung weitreichender politischer Entscheidungen, die in der täglichen Berichterstattung untergehen.

Raum zum Beispiel für Entwürfe von Zukunftsforschern, die Ideen für unsere Städte, Dörfer, unser Leben in der Zukunft entwickelt haben. Je mehr unterschiedliche Ideen, desto interessanter. Raum zum Beispiel für die vielen tollen Ideen von jungen, innovativen Firmengründern, Schülern, Studenten und Ehrenamtlichen. Raum zum Beispiel für gute Ideen aus Europa oder anderer Kulturen, zum Beispiel wie in Indien eine ganze Stadt unter Mitwirkung aller Einwohner auf „Bio“ umgestellt wurde. Oder, oder, oder . . .

Es gibt tausend Ideen für das Sommerloch, die super zum Teckboten und zu einer Gegend wie Kirchheim mit seinen interessierten Bürgern passen würde. Einmal bekanntmachen, anschließend Artikel einsammeln und veröffentlichen. Je kürzer die Beiträge, umso mehr haben eine Chance. Noch toller wäre: eine Seite im Teckboten mindestens einmal pro Woche als feste Institution für News und kleine Beiträge unterschiedlicher Organisationen.

Irmtraud Ruoss, Neidlingen

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