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Bürokratische Hürden des Hilfsprojekts werden überwunden

Backkurse für Frauen helfen im Alltag und bei der Jobsuche.
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Der Kirchheimer Verein „Hilfe für Guasmo“ befindet sich derzeit in den letzten Zügen, direkt vor Ort in Ecuador eine rechtsfähige Tochter zu gründen. Gut ein dreiviertel Jahr voller bürokratischer Hürden liegen hinter den Beteiligten, wie Ursula Hauser berichtet. Sie selbst war im Oktober letzten Jahres zuletzt zehn Tage vor Ort, um die entsprechenden Verhandlungen zu führen. „Es gab eine Gesetzesänderung, die besagt, dass alle Hilfsorganisationen einen rechtlichen Status in Ecuador haben müssen“, erklärt Ursula Hauser den Auslöser für die notwendige Gründung einer rechtskräftigen Tochter. „Wir müssen ein offizielles Büro mit offizieller Adresse vorweisen, was mittlerweile eingerichtet wurde. Unsere langjährige Mitarbeiterin Marialorena Pacheco wurde zur Geschäftsführerin ernannt.“ Nur durch diesen nun offiziellen, rechtskräftigen Status sei es vor Ort möglich, ein eigenes Konto einzurichten und die Hilfsgelder in Ecuador weiterhin nicht versteuern zu müssen, erläutert Ursula Hauser. „Wir können so unabhängig von anderen Organisationen agieren. Seither wurden unsere Hilfsgelder über die Konten von kirchlichen Organisationen vor Ort verwaltet, was immer gut funktioniert hat. Das ist nach der Gesetzesänderung aber nicht mehr möglich.“ Voraussichtlich im November wird die engagierte Kirchheimerin wieder nach Ecuador fliegen, um sich um die abschließenden Genehmigungen und Verträge zu kümmern.

Alle Infos zur Hilfsorganisation und ihrer umfassenden Arbeit, zu den Patenschaften und der Spendenmöglichkeit findet man im Internet unter der Web-Adresse www.hilfe-fuer-guasmo.deeis


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