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Bund und EU stellen Geld zur Verfügung

Der Bund, die EU und die Internationale Organisation für Migration (IOM) unterstützen mit verschiedenen Förderprogrammen die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen in ihrer Heimatländer, sofern diese keine Chance haben, dass ihr Asylantrag genehmigt wird.

Das Land unterstützt die Rückkehrberatung in den Landkreisen, indem es die Hälfte der Personalkosten und sieben Prozent der Sachkosten übernimmt. Die Beratungsstellen helfen bei der Organisation der Rückreise, bei der Beschaffung von Dokumenten, und sie klären über die Situation im Herkunftsland auf.

Ein freiwilliger Rückkehrplan soll helfen, Lebensperspektiven in der Heimat zu entwickeln. Dazu gehört auch die Vermittlung an Nichtregierungsorganisationen vor Ort.

Als finanzieller Anreiz erhalten Einzelpersonen etwa 1500 Euro, Familien bis zu 6000 Euro. Die Programme finanzieren sich durch Einsparungen bei Sozialleistungen selbst und werden als Beitrag zur Entwicklungshilfe verstanden.bk

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