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Burgen und Wein an Mosel und Rhein

Bei Wind und Wetter waren die Radler unterwegs. Wie hier auf der Fähre in Beilstein über die Mosel. Foto: pr
Bei Wind und Wetter waren die Radler unterwegs. Wie hier auf der Fähre in Beilstein über die Mosel. Foto: pr

Weilheim. Die erste Radtour des Weilheimer Senioren Forums und den Ü-60ern des TSV Weilheim nach den Corona-Einschränkungen führte an den Rhein und die Mosel. Begleitet wurden die Radler von einer kleinen Wandergruppe. In der Nähe von Bad Kreuznach wurden die Räder aus dem neuen Bikerhänger geschoben, auf dem Naheradweg ging es kurze Zeit später nach Bingen mit dem Mäuseturm. Auf der kurzen Strecke bis Bacharach grüßten vier Burgen am Rhein. Vorbei am Loreleyfelsen strampelten die Weilheimer zu ihrem ersten Ziel, der Burg Rheinfels und St. Goar. Auf der anderen Rheinseite lagen die Burg Maus und Burg Katz auf den Felsklippen. Für die Wandergruppe war es nur ein kurzer Spaziergang hinauf. Per Bus ging es dann über die Hunsrück-Hochstraße, vorbei an Kastellaun zum Hotel. Die Fußball-Partie zwischen Deutschland und England machte eine Änderung notwendig und so startete die Gruppe in der Vulkan-eifel bei Schalkenmehren. Über Brücken und durch Tunnel, der längste fast 600 Meter lang, fuhren die Radler der Mosel entgegen, bevor während einer gemütlichen Einkehr Regen einsetzte. Rechtzeitig zum EM-Abschiedsspiel der deutschen Mannschaft saßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Großleinwand im Hotel.

Die Nichtradler schipperten an diesem Tag zuerst auf der Mosel nach Traben Trarbach, und am Nachmittag schüttelte sie der Winzer auf seinem Anhänger in den Weinbergen zusammen mit einem guten Wein kräftig durch. Hoch hinauf ging es auf dem Zeller Hamm, weiter über die Marienburg. Bereits die Kelten hatten dort oben eine Kultstätte errichtet. Noch etwas verschlafen wirkte das Weindörfchen Zell, als die Weilheimer am nächsten Morgen nach einer Abfahrt vom Hotel durchradelten. Auf dem Programm stand die Klosterruine Stuben und kurze Zeit später Beilstein. Das schmucke Weinstädtchen mit Treppen, schmalen Gassen und schmucken Fachwerkhäusern, oben die Burg Metternich, verließ die Gruppe mit der Fähre. Die Reichsburg von Cochem grüßte schon von Weitem. Die Räder verschwanden im Hänger, dann genossen die Radler in Briedel eine Weinprobe und Winzerteller.

Am letzten Tag ging es acht Kilometer hinunter ins Tal. Die Ziele waren Traben-Trarbach und Bernkastel. Nach einem Kurz- aufenthalt im Städtle traten die Weilheimerinnen und Weilheimer die Heimreise an, unterbrochen von einer Pause in Freinsheim. Die erste Ausfahrt nach langer Zeit war mit fast 200 Kilometern Radstrecke, Gemütlichkeit, beeindruckenden Städten und Burgen ein voller Erfolg. Am 26. und 27. Juli sind zwei Tage „Radeln und Wandern in der Pfalz“ geplant. Interessenten können sich unter 0 70 23/86 18 melden.sl

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