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China 1972: Ein Film sorgt für Aufsehen beim Regime

1972 drehte der Italiener Michelangelo Antonioni in Kooperation mit dem italienischen Staatssender RAI ein Filmprojekt in China. Die Gremien des Fernsehsenders waren damals von Linksintellektuellen dominiert.

„La Chine“ sollte einen Blick von außen auf das revolutionäre China zeigen und war in europäischen Kinos zwei Jahre lang zu sehen.

Plötzlich wurde der Film in China verboten, wahrscheinlich wegen Protesten von Chinesen, die in Europa lebten. Denn er zeigt nicht nur glückliche Menschen, sondern auch Armut, Schmutz und staubige Landschaften, die nicht den Vorstellungen der Staatsführer entsprachen. kb

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