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Corona-Desaster

Zur Berichterstattung über Corona

Vielleicht spreche ich einigen Menschen aus der Seele, die andern sollen einfach bei ihrer Meinung bleiben: so viele Menschen, so viele Meinungen . . .

Zuerst mal die Corona-App: Sie soll ja dazu dienen, Ansteckungen zu verfolgen. Dafür müsste dann aber viel mehr getestet werden; was bringt es, wenn von so einer App geredet wird, wenn nicht mal die Grundlage dafür geschaffen worden ist?

Dann die Maskenpflicht: Zu Beginn der Krise wurden sie als überflüssig abgelehnt und als nicht notwendig tituliert - man hatte damals keine für die Bevölkerung! Jetzt muss man sie tragen, als Pflicht! Man muss ja der Bevölkerung eine Aktion vorgeben, sonst gilt die Politik als nicht konstruktiv und als nicht zielführend im Handeln in der Krise. Und ja: Keiner weiß es so richtig, also wird einfach mal ins Blinde verordnet.

Dann Hotel- und Gaststätten: In den Hotelzimmern sind die Gäste so isoliert beziehungsweise halten sich auf, wie sie gebucht haben. Frühstück/Abendessen könnte in zwei Schichten funktionieren. Für Restaurants gilt, Tische auseinander und Abstand schaffen: Dann gibt’s wenigstens etwas Umsatz! Gartenwirtschaften: Da ist es noch einfacher, weil die Gäste ja ohnehin draußen sitzen, aber diesbezüglich: null Konzepte! Auch wäre eine Öffnung ein Lichtblick am sozialen Himmel, weil Freunde getroffen und dem Lagerkoller Einhalt geboten werden könnte.

Dann: Kitas und Schulen öffnen! Eltern wären entlastet, Homeoffice wäre gut machbar und Kinder hätten wieder Spielkameraden.

Jetzt frage ich mich: Weshalb tauchen all die Überlegungen nicht an den politischen Konferenztischen auf? Konzeptionelles Denken und daran arbeiten sieht wahrlich anders aus! Ich halte mich nicht für so schlau, alleinig solche Gedanken zu haben, und deshalb drängt es mich geradezu, dies zu formulieren - nur Antworten bekommt man keine!

Claudia Hack, Ohmden

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