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Corona - kurios

Die jetzt für den Einzelhandel getroffenen Maßnahmen sollten nicht ad absurdum geführt werden, denn sonst sind die Maßnahmen nicht mehr nachvollziehbar. Folgender Vorfall: Meine Tochter will mit ihren beiden Kindern eineinhalb und dreieinhalb Jahre alt endlich Schuhe kaufen gehen. Vor dem Geschäft wird sie daran gehindert mit den Kindern das Geschäft zu betreten, da nur zwei Personen eingelassen werden dürfen, und ein Kind allein vor dem Geschäft warten muss! Selbst Kunden, die helfend eingreifen wollten, fanden kein Gehör. Schuhe konnten auch nicht vor dem Geschäft anprobiert werden, da es keine Beratung gab. Kurzum, es war nicht möglich Schuhe zu kaufen, und meine Tochter ist unverrichteter Dinge wieder nach Hause gefahren! Dieses Verhalten ist wirklich der Corona-Situation nicht angepasst und verhindert dringend benötigten Umsatz der Einzelhandelsgeschäfte.

Ein weiteres Beispiel beim Baumarkt. Es war nicht möglich, dass meine Frau und ich, die gemeinsam zum Baumarkt im Auto gefahren sind, Einlass bekamen. Es gibt Käufe, die man zusammen entscheiden muss, zum Beispiel eine Duschkabine. Es war nicht möglich den Markt gemeinsam zu betreten! Andere Ehepaare kannten das Problem bereits und sind in großem Abstand getrennt in den Baumarkt gegangen, um sich dort wieder zu treffen. Solche Maßnahmen sind wirklich nicht zielführend und haben nichts mit Schutz vor Corona zu tun. Hier sollte der Einzelhandel schnellstens reagieren und Umsätze generieren und sich nicht lächerlich machen. Sinnvolle Maßnahmen wären die Griffe der Einkaufswagen zu desinfizieren und auf Abstand und Mundschutz hinzuweisen.

Thomas Pfäffle, Kirchheim

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