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Corona und kein (mediales) Ende

Zur Berichterstattung über Corona-Pandemie

„Lockdown“ klingt viel wissenschaftlicher als zum Beispiel durch Corona bedingter „Niedergang/Abstieg“ und ist für alle Zeitungsleser verständlich. Auch für Menschen weit im Rentenalter oder für Leser, die im Englischen nicht „zu Hause“ sind? Aber damit sollte von den Reportern/Redakteuren wohl Weltläufigkeit demonstriert werden.

Halten die Verantwortlichen der Medien die detaillierten Angaben über Infizierte und Tote auf dem gesamten Erdball für so wichtig, um die Menschen damit tagtäglich zu traktieren? Stirbt ein Mensch weniger, wenn so informiert wird? Bedauerlich selbstverständlich für die Angehörigen.

Hier gilt wohl das Motto: Nur „schlechte“ Nachrichten sind „gute“ Nachrichten! Diese lassen sich besser verkaufen.

Wolfgang Kiekert, Kirchheim

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