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Das Ende der SG Teck

Aus Totem entsteht neues Leben, das ist nicht nur in der Natur so. Die mögliche Geburtsstunde einer neuen Handball-Spielgemeinschaft im Lenninger Tal markiert gleichzeitig das Ende der SG Teck. Die Jugendspielgemeinschaft des TSV Owen und des TSV Weilheim, 2006 mit viel Vorschusslorbeeren gegründet, soll zum 31. Dezember dieses Jahres aufgelöst werden. Nach anfänglichen Erfolgen, bei denen gleich mehrere Mannschaften den Einzug in Verbandsspielklassen feierten, geriet die Zusammenarbeit zuletzt deutlich ins Stocken. Mangelnde Kommunikation, mangelndes Engagement und Personalquerelen im Aktivenbereich führten in den letzten Jahren immer häufiger zu Unzufriedenheit und Spannungen.

Für Lenningen spricht die bessere Verkehrsanbindung und die Tatsache, dass viele Nachwuchshandballer aus beiden Gemeinden gemeinsam in Lenningen die Schulbank drücken. Dadurch sind viele Freundschaften entstanden, aus denen am Wochenende regelmäßig Rivalität auf dem Spielfeld wird.

Beide Vereine versprechen sich von der Fusion neue sportliche Perspektiven, und beide Seiten bekennen sich zum Leistungsprinzip. Als eine Art Pilotprojekt geht schon in der jetzt beginnenden Saison eine gemeinsame männliche A-Jugendmannschaft an den Start. Leidtragende sind die Owener Bezirksliga-Frauen, die diese Runde mit einem Rumpfteam überstehen müssen, das nur durch die Einbindung einiger B-Jugendspielerinnen zustande kam. Ab der Saison 2018/19 soll es eine gemeinsame Frauenmannschaft geben.bk

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