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Der AKL sucht nach neuen Krisenbegleitern

Ehrenamt Der Arbeitskreis Leben startet im Herbst mit einer neuen Basisgruppe für ehrenamtliche Helfer.

Kirchheim. Krisenhafte und schwere Zeiten sind Bestandteil menschlichen Lebens. Manchmal kann eine ehrenamtliche Begleitung in dieser Zeit die richtige Unterstützung sein. Krisenbegleiterinnen und Krisenbegleiter sind Gesprächspartner für Menschen in schwierigen Situationen, sie begleiten jemanden durch eine schwere Phase. Der Arbeitskreis Leben (AKL) versteht Krisenbegleitung durch Ehrenamtliche als nicht-profes­sionelle Hilfe alternativ zu dem Beratungsangebot durch Fachkräfte. Die Ehrenamtlichen werden durch Fachkräfte unterstützt.

Krisen und Veränderungen brauchen ihre Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass die Krisenbegleiterinnen und Krisenbegleiter gut zuhören können sowie geduldig und einfühlsam sind. Gleichzeitig ist es notwendig, Distanz wahren zu können. Diese Fähigkeiten sind die Basis einer ehrenamtlichen Tätigkeit beim AKL. Die ehrenamtlichen Krisenbegleiter unterstützen einen Menschen, der sich in einer schweren Lebenssituation befindet. Die Begegnungen finden durchschnittlich einmal wöchentlich statt. Die Treffen können unterschiedlich gestaltet werden - ein zugewandtes Gespräch gehört aber immer dazu.

Für diese Aufgabe der Begleitung erhalten Interessenten durch die Basisgruppe eine fundierte Vorbereitung. Auch nach Abschluss der Basisgruppe kommen die Krisenbegleiter alle vier Wochen für Supervisionsgruppen zusammen, um sich auszutauschen und ihre Begleitungen zu reflektieren. Wer sich für das Ehrenamt „Krisenbegleiterin“ beziehungsweise „Krisenbegleiter“ entscheidet, gibt zwar etwas von seiner kostbaren Lebenszeit ab, bekommt aber auch viel zurück. Wer sich dafür anmelden möchte, kann dies tun über die Nummer 0 70 21/7 50 02. Weitere Infos über die Beratunsgstelle findet man im Netz unter www.ak-leben.de.pm

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