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Der Borkenkäfer und das Eschentriebsterben bereiten Probleme

Der Zustand des Lenninger Gemeindewaldes ist laut Revierförster Alexander Klein „nicht so toll, wie er schon war“. Weil sowohl der Winter als auch das Frühjahr sehr trocken gewesen waren, konnte sich der Borkenkäfer stark vermehren. Davon waren vor allem die Privatwälder betroffen. „Es sind kleine Herde, aber die sind schwer in den Griff zu bekommen“, sagt Klein. Ein noch ernsteres Problem ist das Eschentriebsterben. Durch den Pilz sterben viele Bäume ab. Elf Prozent des Lenninger Gemeindewalds sind Eschen. Die Zahlen, die Klein dazu nennt, sind beachtlich: Insgesamt bringen es die Eschen auf 20 000 Festmeter. Ausgegangen wird davon, dass in zehn bis 20 Jahren fast alle Eschen absterben.

Die 2018 geplante Einschlagsmenge im Lenninger Gemeindewald liegt bei rund 2 700 Festmetern. Sie bewegt sich damit etwas unter dem Wert, der für 2017 vorgesehen war. Für 600 Festmeter will Klein einen Vollernter einsetzen. Bei den Erlösen aus dem Holzverkauf rechnet der Revierförster mit 115 000 Euro, bei den Ausgaben mit 103 000 Euro. Darin stecken unter anderem Beträge für die Holzernte, die Kulturpflege, die Verkehrssicherung und das Erschließen von Waldwegen. Übrig bleiben damit 12 000 Euro. 2016 warf der Wald 30 000 Euro ab. Für 2017 liegen noch keine Zahlen vor, weil die Holzernte noch nicht ganz über die Bühne gegangen ist.ank

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