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Der Grund für neue Leuchten leuchtet ein

Energie Die Stadt Kirchheim spart durch die Umstellung auf LED-Leuchten bei Geld, Strom und CO2-Ausstoß.

Kirchheim. 263 000 Euro steckt die Stadt Kirchheim noch im laufenden Jahr in die Umrüstung eines Teils der Straßenbeleuchtung auf LED. Das Geld ist gut angelegt, denn der Austausch von rund 480 Leuchten hilft beim Sparen: Eingespart werden pro Jahr 84 Tonnen CO2, 143 000 Kilowattstunden sowie knapp 39 000 Euro. „Die Investition hat sich also in weniger als sieben Jahren amortisiert“, sagte Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer im Ausschuss für Infrastruktur, Wohnen und Umwelt (IWU).

Zum Austausch kommen Leuchten im Südwesten der Kernstadt. Das Gebiet reicht von der Pfaffenhalde über Galgen- und Milcherberg bis zum Nägelestal. Auch Straßen im Rauner oder im Paradiesle stehen auf der Liste - ebenso die Alleenstraße oder auch die Schöllkopfstraße. Es handelt sich um den zweiten von insgesamt drei Bauabschnitten für die Jahre 2020 bis 2023. Gegenüber den bisherigen Leuchten lassen sich 70 Prozent der Energie einsparen. Oberbürgermeister Pascal Bader sagte deshalb: „Der Rückgang des Stromverbrauchs in der Stadtverwaltung ist vor allem auch auf die LED-Leuchten zurückzuführen.“

Sabine Bur am Orde-Käß (Grüne) freute sich nicht nur über die Einsparung von Geld, Energie und CO2, sondern sah auch noch weitere Vorteile der neuen Leuchten: „Die scheinen langlebiger zu sein - und weniger anfällig für Vandalismus als die früheren Glaskugeln.“ Reinhold Ambacher (Freie Wähler) regte an, in der Kernstadt zu überprüfen, wo sich in den Masten auch zusätzliche Steckdosen unterbringen lassen. Ansonsten sagte er zum Austausch der Leuchten: „Es leuchtet uns allen ein, dass das sinnvoll ist.“ Andreas Volz

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