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Der Jubilar arbeitet nun an einem Museum

2005 stellte Karl Attinger bei der Einweihung eines Neubaus in Neidlingen neben den Topneuheiten einige alte Festo-Stationär-Maschinen aus, die er bei Kunden aus der Umgebung entlehnt hatte. Ein alter vierspindliger Automat lief jede Stunde einmal und stellte Profilleisten her.

Diese historischen Vorführungen waren den ganzen Tag umlagert, und die jüngeren Mitarbeiter, die nach 1980 bei Festo begannen, waren der Meinung, dass Festo solche Maschinen noch nie hergestellt habe.

„Mach ein Museum!“ sagte die Eigentümerin, Gerda Stoll-Maier da­raufhin zu Karl Attinger. Und so geschah es auch. Karl Attinger - und damit schließt sich ein Kreis - holte die vormals von ihm verkauften Maschinen der Holzbearbeitung zurück. Auch heute arbeitet er noch an der Museumsgestaltung.

2019 soll das Museum in Wendlingen für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Für Karl Attinger ist jedoch schon vorher Schluss. „Mit der Jubilarfeier verabschiede ich mich in den Ruhestand.“ Allerdings nicht ohne das Versprechen an seine Nachfolger, auch weiterhin bei Fragen für seine Firma da zu sein.kry

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