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Der Radweg und die Markierungen

Zu den Leserbriefen „Spuren machen keinen Sinn“ vom 24. Juni und „Unebenheiten entfernen“ vom 26. Juni

Den Leserbriefen kann man nur zustimmen, dieser Radweg ist lebensgefährlich. Da wir sehr viel mit dem Fahrrad fahren, erleben wir dies täglich. Unlängst sind wir von Ötlingen in Richtung Wendligen gefahren. Aufgrund hohen Verkehrsaufkommens mussten die Autos sehr lange hinter uns herfahren, als wir kurz vor der ersten Querungshilfe waren, hören wir auf einmal, wie hinter uns Gas gegeben wird. Ein genervter Autofahrer hat uns dermaßen dicht überholt, dass er uns beinahe gestreift und uns dann auch noch geschnitten hat. Wir konnten gerade noch bremsen, sonst hätte uns der Fahrer erwischt. Dies war nicht das erste Mal, dass so rücksichtslos gefahren wird. Man kann alle Eltern verstehen, die ihre Kinder nicht auf der Straße fahren lassen.

Besonders interessant wird es, wenn man von Lkws überholt wird. Diese müssen voll auf die Gegenseite fahren, damit es reicht. Alle entgegenkommenden Autos müssen anhalten, und das wird dann von der Verwaltung als Lärmreduzierung verkauft, wenn alle wieder anfahren müssen. Außerdem bleibt einem mit dem Auto in vielen Fällen nichts anderes übrig, als auf dem Radweg zu fahren - und vor allem auf den Markierungen, die sich bis jetzt noch keinen Millimeter abgefahren haben, entgegen der Aussage von Dennis Koep von der Verwaltung. Außerdem bleibt bei Regen das Wasser zwischen den Markierungen stehen, das ist richtig schön laut, mal abgesehen von den Mängeln die Herr Sedlaczek-Kohl in seinem Brief angesprochen hat.

Auch wir sind gespannt, ob die Zusagen der Verwaltung eingehalten werden. Dass Ortsvorsteher Kik oft anderer Meinung wie die Ötlinger Bevölkerung ist, haben wir in der Vergangenheit zur Genüge erleben dürfen.

Jörg und Ursula Ullmann, Kirchheim

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