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Der Wissenschaftler und seine Idee

Weder Kapitalismus noch Sozialismus: Chris­tian Felber definiert die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative zwischen den Extremen. Sie be­ruht auf systematischer Kooperation satt Konkurrenz. Entwickelt hat das Konzept der gebürtige Salzburger im Jahr 2010. Felber, Jahrgang 1972, hat in Wien und Madrid Romanische Philologie, Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie studiert, aber keine Wirtschaftswissenschaften, wie er selbst betont. Wirtschaftswissenschaft sieht er als Sozialwissenschaft und keine Naturwissenschaft, deshalb gebe es keine „Gesetze des Marktes“.

Der Mitbegründer von Attac Österreich ist zeitgenössischer Performer, Tänzer und Hochschullehrer. Im Jahr 2010 gründete er die Gemeinwohl-Ökonomie und die Genossenschaft für Gemeinwohl.

Infos gibt es auf ecogood.org sowie in seinem Buch Gemeinwohl-Ökonomie, das Spiegel-Bestseller war. zap

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