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Dettinger sind gewarnt, Naberner hoffen auf Normalität

Fußball-Kreisliga A Am morgigen Donnerstag geht der zweite Spieltag mit allen vier Teckteams über die Bühne.

Dettingen. Wer im Schwäbischen „nicht schlecht“ sagt, meint in der Regel „ganz gut“. Demnach müssen die Sportfreunde Dettingen am Donnerstagabend beim Auswärtsmatch in Raidwangen gewaltig aufpassen. „Raidwangen war nicht schlecht“, fasste nämlich Daniel Schlüter, Sportlicher Leiter des TSV Harthausen, vergangenen Sonntag seine Eindrücke nach dem vermeintlich klaren Harthausener 3:1 gegen das Team aus dem Nürtinger Teilort zusammen.

Die Vorwarnung von den Fildern kommt Nebih Kadrija wie gerufen, zumal der spielende Dettinger Coach befürchten muss, dass die Anspannung im eigenen Team nach dem verlorenen Hit gegen Oberboihingen (1:3) womöglich nachlassen könnte. Als Mutmacher betrachtet der SFD-Spielertrainer jedoch das Auftreten in der zweiten Halbzeit beim verunglückten Heimauftakt. „Wir haben da deutlich mehr Druck gemacht“, sagt der 35-Jährige hoffnungsfroh.

Beim SFD-Gegner gab’s zur neuen Runde einen Wechsel auf der Trainerbank. Für Kult-Coach Werner Achtzehner (60) führt nun der fast 20 Jahre jüngere Neuffener Stefan Wisniewski Regie. „Wir wollen ein junges Team entwickeln“, sagt Spielleiter Marco Schott. Wiesniewski habe bereits bewiesen, dass er mit jungen Spielern arbeiten könne. Ob die Dettinger den am Sonntag früh mit Rückenbeschwerden ausgewechselten Robin Spranz einsetzen können - ungewiss.

Beim SV Nabern steht der 31. August 2021 für ein besonderes Datum. „Wir hatten einen Corona-Fall im Team“, sagt SVN-Trainer Marco Kunze, nach der Quarantänezeit jenes Spielers stand ges­tern nach Klubangaben das Frei-Testen an. „Unser Spieler hatte ziemlich Kopfschmerzen und Fieber“, blickt Kunze auf den nicht harmlosen Fall und die Beschwerden des Betroffenen zurück, dessen Name auf Vereinswunsch unveröffentlicht bleibt. „Wir erhoffen uns nun wieder mehr Normalität in diesen Pandemiezeiten“, sagt der Coach.

Der kommende Auswärtsgegner TSV Altdorf stieg per 2:0 beim TSV Grafenberg in die Saison ein. Auffallend: Gleich neun Neue schlossen sich im Sommer dem Klub aus der knapp 1700 Einwohner zählenden Kleingemeinde an. Marco Kunze sieht ein Hauptproblem im Naberner Spiel, trotz des positiven 3:1-Rundeneinstiegs gegen den TSV ­Linsenhofen. „Wir müssen im letzten Drittel noch präziser werden“, lautet seine Forderung nach genaueren Zuspielen vor und im Strafraum, die Mannschaft sei hier noch „zu verschwenderisch“.

Die am Sonntag spielfreie TG Kirchheim bildet den Nachzügler in der Kreisliga A. Das Duell gegen den TSV Weilheim II sorgt nicht nur für Lokalkolorit, sondern beantwortet auch eine wichtige Frage: Glückt der Turngemeinde zum Auftakt gegen den am ersten Spieltag patzenden TSVW ein Sieg? Die Weilheimer, am kommenden Sonntag spielfrei, wollen ein Taumeln Richtung Fehlstart verhindern. Reimund Elbe

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