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Deutschland einig Motzerland

Zum Artikel „Straßensperrung ärgert Autofahrer“ vom 13. Februar

Mal wieder zeigt sich, dass sobald etwas unternommen wird, sofort einige aus der Deckung kommen und etwas zu motzen finden.

Dass die Bäume und die Straße sicher gemacht werden müssen, steht außer Frage. Dies später zu machen, treibt Natur- und Vogelschützer auf den Plan. Also ist der Termin nicht zu schieben, diese Straße ist ja nicht die einzige. Sicher ist auch, dass diese Mitbürger, die jetzt aus der Deckung kommen, im Schadensfall am schnellsten mit den besten Anwälten denen hinterher sind, die etwas unterlassen haben. Hier sprechen wir doch von maximal zehn Arbeitstagen. Und Umwegen im Bereich von Minuten.

Am Egelsberg das Gleiche. Früher beginnen, noch zu schlechtes Wetter.

Später? Ferien, Urlaub, Weihnachten? Diese Baustelle ist nicht kurzfristig zu machen. Auch hier ist etwas Toleranz gefragt. Es ist doch sicher im Sinne des Bürgers, dass die Kanäle wieder langfristig funktionieren und Kabel und Rohre mitverlegt werden. Das ist allemal besser, als alle drei Wochen um eine kleine Baustelle Slalom zu fahren.

Hier ist eine definierte einmalige Umleitung, die die Sache dann wieder für einige Jahre erledigt, sicher die bessere Lösung. Die Länge der Umleitung ist hier doch auch nicht so schlecht. Im Lenniger Tal war das locker täglich eine Fahrt auf die Alb. Fazit bleibt, um gegen etwas zu sein, reicht laut zu sein. Für sinnvolle Alternativen bedarf es schon etwas Wissen und logisches Denken.

Uli Pflüger, Weilheim

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