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Dickdarmkrebs lässt sich durch Vorsorge vermeiden

Dickdarmkrebs ist vermeidbar, sagt Chefarzt Dr. Ulrich Römmele: „Über 90 Prozent der Erkrankungen könnten sich durch Vorsorge verhindern lassen.“ Verhältnisse wie in Japan wären dazu noch nicht einmal nötig: „Wegen der größeren Häufigkeit von Magenkrebs werden dort ganze Fabriken gastroskopiert. Bei uns würde man sich schon wünschen, dass alle Berechtigten die Vorsorge wahrnehmen.“

Stiftung Lebensblicke: Diese Stiftung, in der sich Ulrich Römmele als Regionalbeauftragter engagiert, hat sich zum Ziel gesetzt, die Fallzahlen und die Sterblichkeit bei Dickdarmkrebs innerhalb von zehn Jahren zu halbieren. „Das ist uns trotz aller Bemühungen nicht gelungen. Die Zahlen gehen zurück, aber nicht um die Hälfte.“

Vorsorge ist wichtig, sagt Ulrich Römmele: „Man kann die Polypen, die gutartigen Geschwülste, schon entfernen, bevor sie bösartig werden. Der Patient merkt von diesen Geschwülsten nichts. Wenn man sie merkt, ist es viel zu spät. Dann hat man Krebs im Endstadium.“vol

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