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Die Forschung im Lande

Zu den Artikeln „Regionales Gezerre um eine Milliarde“ vom 18. Juli und „Eine Frage der Glaubwürdigkeit“ vom 25. Juli

„Die Zukunft tankt Wasserstoff.“ Hallo, ihr klugen Klima-Kinder:

Bei der Technologie-Agentur-Standort-Entscheidung hat sich Stuttgart zu spät in die Gründungskommission „Agentur für Sprung- innovationen“ eingeschaltet, somit wurde Berlin als Zukunftslabor, Kreativ-Fabrik und Ideenschmiede vorgeschlagen.

Stefan Kaufmann, MdB aus Stuttgart, sitzt ebenfalls in der Gründungskommission, betonte hingegen, die Standortentscheidung sei noch nicht gefallen.

Baden-Württemberg hat hier eine gute Ausgangsposition. Für Forschung und Entwicklung ist natürlich hierfür auch eine entsprechende finanzielle Grundlage erforderlich. Im Lande finden sich, neben der schon mit dem Thema befassten Industrie und den zahlreichen mit involvierten Mittelständlern, die entsprechenden he­­rausragenden Forschungseinrichtungen.

Richtig ist aber auch ein interessantes Beispiel: dass im Kreis Steinfurt bei Münster als Modellregion heute schon für Wasserstoffmobilität in Nordrhein-Westfalen bereits 306 Windenergieanlagen (WEA) zur Verfügung stehen, die für die Zeit nach dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz heute schon Märkte für den überproduzierten Strom Abnehmer suchen.

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen scheint sich in der Tat als Pionier der Wasserstofftechnologie zu entwickeln.

Es ist zu einfach, man wäre ein Schelm zu glauben, die Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hätte allein die Chance wahrgenommen, die Batterieforschungsfabrik nach Münster in ihren Wahlkreis zu holen und nicht etwa nach Ulm.

Franz Pfeffer, Dettingen

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