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Die Gewaltbereitschaft war noch nie so hoch

Laut der Studie „Inventurdifferenzen 2017“ des EHI Retail Institute hat in den vergangenen Jahren der organisierte und gewerbsmäßige Ladendiebstahl stark zugenommen. Die Täter gingen oft in Gruppen mit gezielter Aufgabenverteilung vor. Bei der Bekämpfung der Diebstähle komme vor allem der Aufmerksamkeit und Sensibilität der Mitarbeiter eine Schlüsselrolle zu. Verlängerte Öffnungszeiten bei geringerer Personalbesetzung mache es jedoch immer schwieriger, eine „Flächenaufsicht“ zu gewährleisten und dadurch Inventurdifferenzen einzudämmen.

Jährlich investiere der Handel rund 1,3 Milliarden Euro in Präventions- und Sicherungsmaßnahmen, um seine Waren vor Diebstählen zu schützen. Dazu gehörten unter anderem Kameraüberwachung, Detektiveinsätze, Personalschulungen und Artikelsicherungsmaßnahmen.

Noch nie sei die Einschätzung zur weiteren Zunahme des organisierten Ladendiebstahls und die zumindest gefühlte Zunahme der Gewaltbereitschaft potenzieller Diebe so hoch gewesen wie 2017, ist dort weiter zu lesen. Darüber hinaus sei aus Sicht vieler Einzelhändler die Rechtsprechung und Strafverfolgung unzureichend. hei

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