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Die Lösung für ratlose Schüler und Unternehmen

„Vor zehn Jahren sah die Situation noch ganz anders aus“, erklärt Alice Rettenmaier. Jetzt fehlen den Unternehmen Auszubildende. „Manche Firmen haben mir erzählt, dass sie weitere Maschinen anschaffen könnten, aber niemand haben, der sie bedient“, sagt Mirko Lehnen. Firmen fehlt oft der Nachwuchs. Dabei bieten sie auch gerne Praktika an - als Schnupperkurs für Jugendliche.

Für ihren Traumjob würde Claudia Mayerle gerne in die Vergangenheit reisen können, um sich viel mehr Zeit für die Suche zu nehmen. „Ich hätte gerne in mehrere Berufe reingeschnuppert. Praktika sind das A und O“, sagt die Grafikdesignerin. Jugendliche sollen laut der „Forum für Talente“-Truppe Schnuppertage im Betrieb als eine Chance sehen. So erfahren sie, was ihnen gefällt und was nicht.

„Die Angestellten nehmen sich Zeit für einen. Auch das ist eine Art von Bezahlung“, meint Claudia Mayerle. Schüler dürfen sich deshalb nicht sträuben, auch in den Ferien mal ein paar Tage zu arbeiten - also Berufsluft, anstatt Freibadluft. „Wenn Jugendliche das nicht machen, stehen sie nach der Schule da und wissen nicht, wie es in Zukunft weitergeht“, sagt die Grafik- und Webdesignerin.sei

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