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Die Nummer eins in Ulm

Die TSG Söflingen ist trotz des Abstiegs 2012 aus der dritten Bundesliga der Branchenführer in Sachen Handball in Ulm. Söflingen hat sich im Laufe der Jahrzehnte von einer eigenständigen Gemeinde zum südwestlichen Ulmer Stadtteil mit mehr als 11 000 Einwohnern entwickelt.

Die Handballer der TSG erlebten nach der Jahrtausendwende einen regelrechten Höhenflug. Sieben Aufstiege in acht Jahren bescherten dem Verein den Durchmarsch von der Bezirksliga in die dritte Bundesliga. Seit dem Abstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) spielt Söflingen ununterbrochen in Deutschlands vierthöchster Handball-Spielklasse, mit Beginn der neuen Saison bereits im siebten Jahr.

In der Saison 2017/18 belegte die TSG am Ende Platz neun. Lokalrivale TSV Blaustein landete hinter dem Nachbarn auf Platz zwölf. Mit Trainer Gabor Czako verlässt eine Söflinger Institution Mannschaft und Verein. Der gebürtige Ungar saß sieben Jahre lang auf der Bank. Mit ihm geht auch sein 18-jähriger Sohn Aron, der sich als A-Jugendlicher in kürzester Zeit zum Leistungsträger in der Oberliga entwickelte. Er wechselt kommende Saison zum HBW Balingen/Weilstetten.bk

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