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Die Oberliga droht aus allen Nähten zu platzen

Bereits im Februar hatte der WFV-Beirat beschlossen, im Falle einer Saisonfortsetzung die Vorrunde als Einfachrunde zu Ende und danach die Relegation zu spielen. Ziel ist es, die nach dem Abbruch der vergangenen Runde zum Teil aufgeblähten Ligen, aus denen es keine Absteiger gab, wieder zurückzustutzen. Die Staffel 2 der Landesliga zum Beispiel war zuletzt auf 19 statt regulär 16 Teams angewachsen, weshalb es dort sechs oder sieben Direktabsteiger geben würde.

Noch dramatischer ist die Lage in der Oberliga, in der mit dem SV Göppingen der ranghöchste Klub des Bezirks mitmischt. Die Liga ist auf 21 Teams aufgedunsen, ein verschärfter Abstieg, bei dem es bis zu sieben Mannschaften erwischen würde, soll die Lage entspannen. Ein Abbruch würde indes das Gegenteil bewirken, weil es in der Regionalliga auf jeden Fall Absteiger geben wird. Wäre dort heute Schluss, würde die Ober- zur 23er-Liga aufgebläht. gz


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