Unzugeordnete Artikel

Die schneeweiße Braut blüht im Juni

Foto: Elise Czaja
Foto: Elise Czaja

Der Juni hat vor allem in den vergangenen paar Jahren an Bedeutung gewonnen. Passend dazu, dass er „Pride-Month“ ist, ist er auch der perfekte Monat zum Heiraten. Es ist nicht so heiß wie im August, aber nicht so wechselhaft wie im April. Und überhaupt, im Juni blüht die Brautspiere. Wenn das mal nicht eindeutig ist . . . Der süße Duft, den die Brautspiere verströmt, macht es besonders leicht, die Pflanze zu finden. Für gewöhnlich sind es große Sträucher und Büsche, die Hunderte von kleinen weißen Blüten tragen. Wie die Braut an ihrem Hochzeitstag und wie der Schnee im Winter ist der Strauch komplett in Weiß gekleidet. Deswegen wird die Brautspiere auch Schneespiere genannt. Entstanden ist sie durch Kreuzungen und gehört zur Familie der Rosen. Es ist eine sehr hartnäckige Pflanze. Sie erträgt Sonne, sie erträgt Halbschatten, Regen und den eiskalten Winter. Tatsächlich setzt man die Stecklinge der Brautspiere am besten im Herbst ein, damit sie über den Winter hin wurzeln können. Wer ein besonderes, malerisches Erlebnis möchte, muss seine Brautspiere dort pflanzen, wo sie möglichst viel Sonne abbekommt, denn mehr Sonne bedeutet auch mehr Blüten. Durch ihr weißes Kleid und ihren süßen Duft ist die Brautspiere eine wundervolle Wahl für den eigenen Garten, sogar für die Hecke. Sie ist robust und macht sich nichts aus Krankheiten und Fressfeinden. Die Brautspiere ist also eine sehr resiliente Pflanze, obwohl sie so wunderschön ist mit ihrer hängenden, weißen Blütenpracht. Aus eigener Erfahrung empfehle ich die Braut­spiere jedem, der seinen Kaninchen im Garten etwas Gutes tun möchte - die Pflanze ist nicht giftig, aber anscheinend sehr appetitlich für die kuscheligen Freunde. ec


Anzeige