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Die SGEH geht als Außenseiter ins Finale

Fußball-Bezirkspokal Trainer Christian Mirbauer plagen vor dem Endspiel am Sonntag Personalsorgen.

Ist die Uhr im Pokal schon abgelaufen? SGEH-Trainer Christian Mirbauer beschwört vor dem Finale das Kollektiv.Foto: Markus Bränd
Ist die Uhr im Pokal schon abgelaufen? SGEH-Trainer Christian Mirbauer beschwört vor dem Finale das Kollektiv.Foto: Markus Brändli

Lenningen. Am Sonntag um 16 Uhr ist es soweit: Im Sportpark in Esslingen-Zell steigt das Finale um den Fußball-Bezirkspokal zwischen der SGEH und dem FC Esslingen. Egal wie das Spiel ausgehen mag, für SGEH-Trainer Christian Mirbauer waren die zurückliegenden Wochen schon jetzt ein gewaltiger Erfolg. „Was wir bisher geleistet haben, ist schon klasse“, sagt er. Dass zum Abschluss nun auch der Pott her soll, versteht sich von selbst.

Ganz so einfach dürfte das nicht werden, denn der Ligarivale FC Esslingen ist für den SGEH-Trainer das dominierende Team in der Bezirksliga: „Wenn es gelingt, dass wir uns gegenüber dem letzten Spiel noch einmal um zehn Prozent steigern, sind wir nicht chancenlos.“ Die größten Sorgen bereitet ihm das Personal. Mit Hakan Demir, Sascha Gökeler, Robin Hummel, Arjanit Januzi und Lama Sowe sind gleich fünf Spieler im Urlaub, zudem fehlt Patrick Theiss, der beruflich verhindert ist. Tim Kammerer, Marc Kevin Theimer und Joans Salcher sind verletzt. Dafür kehrt am Sonntag Dennis Weger wieder aus dem Urlaub zurück. Weiterhin große Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Marco Parrotta, der schon gegen den FV Neuhausen fehlte, und hinter Markus Kronewitter, der sich in der Partie gegen Neuhausen verletzt hat. „Wenn beide nicht spielen können, wird es sehr eng“, meint der SGEH-Coach.

Auch Torhüter Marc Fecher wird nicht spielen können, dafür steht - wie schon gegen Neuhausen - Florian Lenuzza zwischen den Pfosten. Eine gute Alternative, denn der Feldspieler machte im Halbfinale eine gute Figur. Damit werden auf der Auswechselbank der SGEH voraussichtlich nur Spieler aus der AH sitzen. „Wir müssen es jetzt einfach nehmen, wie es kommt. Wenn wir wie zuletzt als Kollektiv auftreten, können wir für eine Überraschung sorgen“, beschwört Mirbauer den Zusammenhalt in der Mannschaft. Vorteil SGEH: Sie sind in diesem Finale nur Außenseiter und haben damit nichts zu verlieren.

Ganz anders der FC Esslingen, der sich in dieser Rolle alles andere als wohlfühlt. „Für mich gibt es in einem Finale keinen Favoriten“, baut Trainer Lothar Mattner schon mal vor. Auch bei den Esslingern wird der eine oder andere Spieler urlaubsbedingt fehlen. Anders als Mirbauer hat Mattner trotzdem keine Personalsorgen. Sein Kader ist groß genug.Klaus-Dieter Leib

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