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Die sieben Irrtümer

Aus heutiger Sicht hinterfragt

Bulle und Bär an der Frankfurter Börse Foto: Cornerstone

lps/Cb. Vor dem Niedergang der Sparzinsen waren die berüchtigten sieben Irrtümer der Geldanlage anders zu bewerten als heute. Wer immer noch meint, mit vergleichsweise winzigen monatlichen Sparbeiträgen wirklich ein hübsches Vermögen aufbauen zu können, ist heute sicher auf dem Holzweg. Für Menschen, die das Geld sonst für unnütze Güter ausgeben würden und nicht wirtschaften können, ist es aber eine Möglichkeit, sich ein kleines Polster zu verschaffen, auch ohne gute Zinsen. Wer ein neues Bausparkonto besitzt, kann bei entsprechenden Voraussetzungen wenigstens die staatliche Förderung in Form der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage beanspruchen. Zweiter Irrtum: Mit Fonds verbrennt man Geld. Die regelmäßigen Wertentwicklungsstatistiken beweisen das Gegenteil. Dritter Irrtum: Einfache Sparer haben nichts von Fonds. Fondsmanager übernehmen die Aufgabe und versuchen, gute Renditen zu erwirtschaften. Vierte Behauptung: Fonds sind spekulativ. Frei von Risiken ist kein Fonds, doch mit Rentenfonds und Geldmarktfonds wird man eher gewinnen. Fünfter Irrtum: Langfristige Anlagen sind nicht flexibel: Bis auf Immobilienfonds können die meistens Fonds täglich gehandelt werden. Sechster Irrtum: Der Einstieg in den Aktienmarkt ist jetzt nicht ratsam. Ohne Kenntnisse in den Aktienmarkt einzusteigen, kann zwar riskant sein. Wer in Standardwerte investiert und Zeit mitbringt, wird langfristig gut dastehen. Siebtens: Tagesgelder und Festgelder bringen noch Zinsen. Hohe Zinsen bei Tagesgeldern sind oft nur Lockangebote, die begrenzte Beträge für kurze Zeit verzinsen und oft auch noch mit dem zwangsweisen Erwerb von Wertpapieren gekoppelt sind. Seriöse Anbieter verlangen keine solchen Koppelgeschäfte und treffen klare Aussagen.


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