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Die Tennisverbände im Land verschärfen den Ton

Lockdown Die Verantwortlichen in Baden und Württemberg monieren mangelnde Dialogbereitschaft der Politik.

Ball und Schläger ruhen momentan.Foto: Carsten Riedl
Ball und Schläger ruhen momentan.Foto: Carsten Riedl

Stuttgart. Auf Grundlage der Corona-Verordnung sind seit Mitte Dezember alle Indoor-Sportstätten geschlossen, auch die Tennishallen. Der Badische Tennis-Verband (BTV) und der Württembergische Tennis-Bund (WTB) drängen auf eine Rückkehr zur Regeglung vor dem Lockdown. Man habe den Ton gegenüber der Landesregierung verschärft, heißt es vonseiten der Verbände. Grund hierfür seien nicht nur die ausbleibenden Lockerungen für den Tennissport, sondern vor allem die mangelnde Dialogbereitschaft der Politik. Anregungen und Vorschläge würden nahezu vollständig ignoriert, moniert WTB-Präsident Stefan Hofherr.

Die Verbände verweisen auf Hessen, wo Einzeltraining auch während des Lockdowns möglich ist. Durch die aktuellen Maßnahmen und das Verhalten der Entscheidungsträger entstehe der Eindruck, die Landesregierung sei mit einer differenzierten Sicht­weise sowie klaren, sinnvollen Regelungen entweder überfordert oder gehe diesen aus dem Weg. Die Eindämmung der Pandemie habe für alle oberste Priori­tät, betont Hofherr. Den Vereinen müsste jedoch eine Perspektive aufgezeigt werden. Die Verbände drängen darauf, die aktuell geltenden Maßnahmen spätestens zum 1. Februar zu korrigieren.pm


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