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Die Unerschrockenen duellieren sich unter Flutlicht

Fußball Bezirksligist TV Neidlingen muss heute Abend beim FC Rechberghausen ran.

Neidlingen. Die Unerschrockenen eröffnen den kommenden Bezirksliga-Spieltag. Wenn sich heute Abend ab 19.30 Uhr im Sportpark Lindach der FC Rechberghausen und der TV Neidlingen duellieren, stehen sich zwei Favoritenschrecks gegenüber. Die Neidlinger piesackten den FC Esslingen am zweiten Spieltag 4:3, die Rechberghausener einen Spieltag danach den anderen Top-Titelanwärter JC Donzdorf per 3:3 nach Schlussspurt. „Wir sind gut gestartet, auch wenn es zwischendurch das 1:8 in Jesingen gab“, folgert Benedikt Petzet, einst unter Markus Schweizer Spieler des VfL Kirchheim und seit rund zwei Jahren Übungsleiter unterm Rechberg.

Petzets gute Gefühle rühren auch aus Vergleichen zur Vergangenheit. In der abgebrochenen Saison 2019/20 war der FCR ohne Sieg nach 16 Partien Tabellenletzter, in der vergangenen Abbruchrunde lagen die Rechberghausener nach sieben ausgetragenen Partien mit vier Punkten auf dem drittletzten Rang. Ein klarer Aufwärts- trend somit in der neuen Runde. Petzet selbst dürfte heute Abend nicht eingreifen. „Zwar habe ich am ersten Spieltag wegen Personalnot selbst mitgespielt, doch weitere Einsätze habe ich vorerst nicht geplant“, betont der ehemalige Geislinger Landesligakicker.

Patrick Kölle und sein Team rücken mit einer ganz besonderen Erfahrung an. Der Spielabbruch gegen den FV Faurndau beim Stande von 1:2 (Verletzung des Schiedsrichters), hinterließ unterm Breitenstein gemischte Gefühle. „Einerseits war der Spielabbruch für uns glücklich, weil wir im Rückstand lagen“, rekapituliert TVN-Spielertrainer Patrick Kölle, andererseits habe man in dem Match immer mehr die Spielkontrolle verloren - was den kickenden Coach bedenklich stimmt. „Wir werden in Rechberghausen selbst aufs Tempo drücken müssen, um dort zu bestehen“, mahnt Kölle. Grundsätzlich rechne er mit einem engen Match.

Unterdessen gab es auf dem Neidlinger Trainingsgelände ein Wiedersehen: Mit Patrick Class und Felix Kaiser stiegen zwei Rekonvaleszenten nach langer Zwangspause wieder vorsichtig ins Training ein. Reimund Elbe

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