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Die Vereine erhalten mehr Zuschüsse

Sportstättenbau Der WLSB fördert 591 Bauprojekte in Württemberg, davon 38 im Sportkreis Esslingen.

Stuttgart. Die Mitgliederstatistik des Württembergischen Landessportbunds (WLSB) hat es gezeigt: Die 5 707 Sportvereine in Württemberg sind weiterhin attraktiv. Erstmals nach acht Jahren ist die Zahl der Mitglieder wieder gestiegen. Ein Grund dafür seien, neben gut ausgebildeten Trainern und Übungsleitern, auch moderne Sportstätten. „Deren Qualität erhöht den Wohlfühlfaktor, der eine immer größere Rolle spielt“, weiß WLSB-Präsident Andreas Felchle. Deshalb investieren die Sportvereine regelmäßig in ihre Anlagen und Hallen - entweder um komplett neu zu bauen oder um bestehende Vereinsgebäude und Sportstätten zu erweitern oder zu sanieren.

Für 591 Bauprojekte hat der WLSB in den vergangenen Wochen die Förderzusagen verschickt - fast 75 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Auch die Höhe der bewilligten Zuschüsse ist deutlich gestiegen, von etwas mehr als fünf Millionen Euro im Jahr 2016 auf nun 8,4 Millionen. Die Gesamtinvestitionssumme aller geförderten Bauprojekte beläuft sich auf rund 64,8 Millionen Euro.

Im Sportkreis Esslingen wurden 38 Bauprojekte bewilligt. Die Bandbreite der Bautätigkeiten reicht vom Neubau eines Outdoor-Fitnessparcours beim TSV Wernau bis zu einem neuen Kunstrasenplatz samt Beachvolleyball-Feldern beim TSV Leinfelden. Heraus ragt dabei das Sportvereinszentrum des VfL Kirchheim. Die 34 Vereine im Sportkreis investieren insgesamt 8 218 170 Euro in verschiedene Projekte. An Zuschüssen erhalten sie vom WLSB 879 930 Euro. Sportkreis-Präsident Kurt Ostwald freut sich über diese Unterstützung: „Geld bestimmt die Lebensqualität.“

Zuschüsse werden angehoben

„Dies ist ein deutliches Mehr an Zuschüssen für die Vereine als in den vergangenen Jahren“, erläutert WLSB-Präsident Felchle, „und dem Solidarpakt III mit dem Land Baden-Württemberg zu verdanken, der seit 1. Januar 2017 greift.“ Darin wurden die Zuschüsse allein für den Sportstättenbau um 25 Millionen Euro für die Dauer von fünf Jahren angehoben. „Wir konnten bewilligte Zuschüsse auszahlen, die deutlich später auf der Liste standen“, sagt Felchle zufrieden. Trotzdem werde es noch einige Zeit brauchen, bis der Antragsstau abgebaut sei.pm

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