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Die Warn-App „Nina“ in Zahlen und Fakten

Aufgabe: Diese App warnt die Bürger bei Gefahren über das Smartphone per Push-Meldung. Der Nutzer kann bestimmte Orte auswählen, für die er Warnungen erhalten will oder er kann auch an seinem aktuellen Standort alarmiert werden. Neben Warnmeldungen bietet „Nina“ Empfehlungen für richtiges Verhalten in Gefahrensituationen.

MoWaS ist das modulare Warnsystem des Bundes. Es wurde im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt. Die zuständigen Behörden fordern mittels Mail oder Fax eine Warnung beim Lagezentrum der Landesregierung im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration oder der Feuerwehr Reutlingen an, die diese MoWaS eingeben. Warn-Apps wie „Nina“ sind an das System angeschlossen. In einer zweijährigen Testphase wird eine webbasierte Oberfläche getestet, über die Leitstellen in den Stadt- und Landkreisen Warnungen direkt in MoWaS eingeben können. In Baden-Württemberg wird MoWaS seit dem 7. Oktober 2016 aktiv genutzt.

Zahlen: Die App hat laut Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration etwa 3,3 Millionen Nutzer. Die Anzahl der abonnierten Orte im Land liegt bei mehr als 630 000. Die Nutzerzahlen von „Nina“ sowie die abonnierten Orte sind laut Ministerium weiter zunehmend. Die über MoWaS angeforderten Warnungen in Baden-Württemberg werden häufiger: 2016 waren es sieben Warnungen, 2017 dann 36, 2018 bereits 59 Meldungen.ph

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