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Die wichtigsten Eckdaten im Kreishaushalt

Ertragslage: Das laufende Haushaltsjahr schließt mit einem Plus von 5,5 Millionen Euro. Im kommenden Jahr wird wegen anstehender Investitionen und der geplanten Senkung der Kreisumlage mit einem Minus von 5,8 Millionen Euro gerechnet.

Liquidität: Sie liegt dank Mehreinnahmen im Finanzausgleich und bei der Grunderwerbssteuer zurzeit bei 43,8 Millionen Euro und damit deutlich über der geforderten Mindesliquidität von 11,7 Millionen Euro.

Investitionen: 2022 will der Kreis 35,1 Millionen Euro unter anderem in Schulen, in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Breitbandversorgung stecken. Größter Posten ist mit 17,2 Millionen Euro die nächste Rate für den Neubau der beiden Verwaltungsgebäude in Plochingen und am Stammsitz Esslingen. Insgesamt will der Kreis bis 2025 mehr als 160 Millionen Euro investieren.

Soziales: Die Sozialausgaben steigen von derzeit 178 auf 189 Millionen Euro. Größter Posten ist die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Höhe von 83,2 Millionen Euro.

Schulden: Die Gesamtverschuldung soll bis Ende 2022 von derzeit 194 Millionen auf 203 Millionen Euro steigen und in vier Jahren bei 225 Millionen liegen.

Kreisumlage: Der Etatentwurf sieht eine moderate Senkung der Umlage auf 29,3 Prozentpunkte vor. Das entspräche Einnahmen in Höhe von 255 Millionen Euro.bk

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