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Drei Fragen an Diakon Uli Häußermann

1. Wo wurde die Vesperkirche erfunden?

Die Zahlen sprechen für sich: Es gibt 27 Vesperkirchen in Württemberg, drei in Baden und nun auch zwei in Bayern. Vespern ist ganz klar schwäbisch!

2. Wie sind Sie persönlich zur Vesperkirche gekommen?

Meine Mutter ist relativ früh gestorben. Mein Vater war die Generation, die sich nicht helfen lassen wollte, 1936 geboren. „Ich komme mit Grießbrei durch, ich brauche kein Essen von der Diakoniestation.“ Aber zur Vesperkirche konnte er nach Ulm fahren, bekam dort regelmäßig hochwertiges Essen, hatte Ansprache, kam unter Leute. Er kam aus dem Dorf, letztes Haus am Ort, da war wenig los. Da habe ich gemerkt: Vesperkirchenarbeit ist ganz wichtig.

3. Welche Gruppe stellt die meisten der über 200 Mitarbeiter?

Wir brauchen Leute, die tagsüber Zeit haben. Das sind oft Leute, die schon im Ruhestand sind. Am Wochenende haben wir ganz andere Mitarbeiter, auch jüngere. Das schönste ist, dass Senioren sich einbringen können mit der Kraft, die sie haben. Wir finden für jeden einen Platz, wo es passt, auch beim Bügeln. Unsere Hauptmitarbeiterschaft ist über 50, 60 Jahre alt. Es sind aber auch einige Schüler der Teck-Realschule dabei. pd

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