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Drei Fragen an Emil Dietz

Modelfliegen Flieger Segelflug Modellbau KiFePro Ferien KinderEmil Diez
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1 Was hat Sie dazu inspiriert, Modellflug als Hobby zu betreiben?

Nur 70 Meter von meinem damaligen Wohnort entfernt befand sich ein Storchennest, das habe ich immer mit großer Faszination beobachtet. Bereits in meiner Jugend fand ich es nämlich inspirierend, wie schön diese Geschöpfe durch die Luft gleiten. Außerdem hatten wir das Fliegen mit Modellflugzeugen eine Zeit lang als Unterrichtsfach. Da war ich jedes Mal Klassenbester. Zudem war ein Bekannter von mir Schreiner. Von ihm erhielt ich immer diverse Materialien, um solche Flugmodelle selbst herzustellen. Simple Kartonstücke dienten mir zu der Zeit noch als Tragfläche. Erst während meiner Lehrzeit im Jahr 1952 fing ich richtig mit dem Segelfliegen an. Die Leidenschaft dafür habe ich seitdem niemals aufgegeben - sein eigenes Modell in die Lüfte steigen zu lassen ist nämlich das Allergrößte.

2 Verfolgen Sie die Leidenschaft für den Modellflug auch heute noch aktiv?

Na und wie! Fast täglich treffe ich mich mit Freunden und Bekannten zum Wurfgleiterfliegen. Vom Bölle aus lassen wir unsere Modelle hinabschweben. Wir schauen dann, wer von uns den besten Gleitflug erreicht und wer es schafft, am längsten in der Luft zu bleiben. Einmal habe ich einen Dreiviertelstundenflug mit einem ganz gewöhnlichen Holzflieger geschafft. Ach und Mitglied im Verein bin ich schließlich auch noch.

3 Wie haben Sie zur Modellfluggruppe Dettingen gefunden?

Vor 43 Jahren wurde ich sozusagen als Ehrenmitglied in den Verein aufgenommen. Ich gelte quasi als das Urgestein vom Fach. Was mir daran am allermeisten Spaß macht, ist natürlich die Arbeit mit den Kindern. Zurzeit haben wir zehn jugendliche Mitglieder von insgesamt achtzig Personen. Es ist einfach erfüllend, ihnen als Vorbild zur Seite zu stehen und mit Liebe an der Sache zu lehren, statt mit Strenge. Denn mit Strenge, wie man weiß, erreicht man im Leben überhaupt nichts.Maik Treder

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